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Rückenschmerzen <br> in der Schwangerschaft

Für vielbeschäftigte
Frauen

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft – Sie sind nicht allein

Als Schwangere tragen Sie überall, wo Sie hingehen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, eine kleine Person mit sich herum. Obwohl das eine wirklich süße kleine Person ist, kann dies die Freude an Ihren alltäglichen Aktivitäten deutlich einschränken.1,2

Dies ist nicht nur eine Herausforderung für Sie, sondern auch für Ihren Rücken, der sich an einen schnell verändernden Körper mit einem völlig neuen Schwerpunkt anpassen muss.

Während Ihr Baby in Ihnen heranwächst, beeinflusst das die Form Ihrer Wirbelsäule. Das ist nötig, denn wenn sich die Wirbelsäule nicht anpassen würde, würden Sie irgendwann vornüber fallen.2 In manchen Fällen passt sich die Wirbelsäule jedoch etwas zu sehr an und verursacht ein Hohlkreuz, das letztlich zu Schmerzen im unteren Rücken und im Beckenbereich führen kann.

Keine Sorge!

Das ist ein häufiges Problem. 58 % aller schwangeren Frauen leiden unter schwangerschaftsbedingten Schmerzen im Bereich des Rückens und des Beckens.3,4 Falls Sie also ab und zu leichte Rückenschmerzen haben, gibt es keinen Grund zur Sorge. Sie sind damit auf jeden Fall nicht alleine. Falls die Schmerzen dauerhaft sind oder sich zu mittelschweren bis schweren Schmerzen entwickeln, dann ist es an der Zeit, eine Lösung zu finden.4

Glücklicherweise gibt es verschiedene Hausmittel, therapeutische Ansätze oder Orthesen (orthopädische Vorrichtungen oder Bandagen), die Sie anwenden können, um Ihren Rücken zu stärken.

Es ist auf jeden Fall wichtig, etwas dagegen zu unternehmen. Viele Arten von Rückenschmerzen verschwinden nicht einfach wieder von alleine. Falls Sie schon eine Weile gelitten haben, versuchen Sie es nicht auszusitzen, denn in vielen Fällen wird es dadurch nur noch schlimmer.

Welche Schritte Sie unternehmen sollten, hängt von Ihnen ab, nachdem Sie dies mit Ihrem Arzt besprochen haben. Diese Webseite liefert grundlegende Informationen, kann jedoch kein Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft ersetzen, ob das nun Ihre Hebamme, Ihr Gynäkologe oder Ihr Hausarzt ist.

Referenzen
1 Ho, SS et al. (2009). J Clin Nurs; 18(11), 1523-1532
2 Pennick, V & Liddle, Sd (2013). The Cochrane Library; 8.
3 Pierce, H et al. (2012). Nurs Res Pract; 387428.
4 Chan, YL et al. (2002). Clin Radiol; 57(12), 1109 –1112.